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	<title>Radreise-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Ventil</title>
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		<updated>2010-05-11T22:42:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* '''Bauarten und Handhabung''' */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch Fahrradventil oder  Schlauchventil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe und Funktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ventil hat die Aufgabe, hereingepumpte Luft im Schlauch zu halten. Das klassiche Fahrradventil ist ein Rückschlagventil. Ist der Druck von außen höher (von der Pumpe oder vom Kompressor), öffnet es und läßt Luft hereinströmen. Es verschließt sich selbsttätig. Das Ventil läßt sich, je nach Bauart, öffnen oder herausschrauben um die Luft auch wieder aus dem Schlauch abzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauarten und Handhabung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Bauarten die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blitzventil ist eine Weiterentwicklung des Dunlopventils. Das Dunlopventil war sehr einfach aufgebaut, hatte aber den Nachteil, dass man es mit einer Handpumpe nur sehr schwer aufpumpen konnte. Das Blitzventil ist vollkommen anders aufgebaut, läßt sich einfacher aufpumpen und  es passt  in den gleichen Ventilsitz. Lange Zeit war diese Bauart die verbreiteste in Deutschland. Das Ventil wird in den Ventilsitz (für Felgenlochdurchmesser 8,3mm) gesteckt und mit einer Rändelüberwurfmutter gesichert. Daher ist es sehr leicht durch abschrauben der Überwurfmutter und lockern des Ventils die Luft aus dem Schlauch abzulassen oder gar das Ventil zu entwenden. Beim Aufpumpen öffnet der Überdruck der Pumpe das Ventil selbsttätig. Es verschließt sich ebenfalls selbsttätig. Für Laien ist dieses Ventil sehr einfach zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sclaverandventil oder Rennradventil bzw. französiches Ventil genannt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil ist sehr einfach aufgebaut, es sitzt in einem schmalerem Ventilsitz (für Felgenlochdurchmesser 6,5 mm) und ist deshalb die leichteste Ventilbauart. Es kann mit einer speziellen Überwurfmutter für den Ventilsitz auch in Felgen eingebaut werden, deren Ventilsitzloch 8,3 mm Durchmesser aufweist. Zum ein- und ausschrauben des Sclaverandventils in den Ventilsitz wird ein Gabelschlüssel benötigt. Es gibt aber auch Sclaverandventile die nicht herausgeschraubt werden können. Da das Ventil durch eine Rändelmutter gesichert wird, wird es von Laien oft fehlbedient. Bei dieser Bauart muss zum Ablassen der Luft das Ventil nicht ausgebaut werden. Einfach die Rändelmutter losschrauben und den Stift herein drücken und schon strömt die Luft heraus. Vor dem Aufpumpen ist es oft hilfreich, das Ventil durch hereindrücken des Stiftes kurz zu öffnen. Meistens passiert das von ganz alleine beim Aufsetzen der Pumpe an das Ventil. Wird eine Handpumpe zu weit über das Ventil geschoben, kann es sich nicht mehr selbsttätig verschließen. Dann strömt die hereingepumpte Luft wieder in die Pumpe zurück. Die Beinamen verraten, dass diese Bauart früher nur an Rennrädern oder Importfahrrädern (Frankreich war Jahrzehnte lang der größte Importeur hierzulande) Verwendung fand. Mittlerweile hat es sich bei den hochwertigeren Fahrrädern zum Standard entwickelt (Ausnahme MTB). Weitere Namen für diese Bauart sind Prestaventil, Reginaventil oder Schlauchreifenventil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schraderventil oder auch Autoventil genannt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Schraderventil nicht selbsttätig öffnet und schließt, ist es für Laien komplizierter zu handhaben. Zum ein- und ausschrauben des Schraderventils in den Ventilsitz wird ein spezieller geschlitzter Schraubendreher benötigt. Zum Aufpumpen wird ein Adapter benötigt, der den Stift im Ventil herunter drückt. Durch hereindrücken dieses Stiftes kann die Luft auch ohne Demontage des Ventils abgelassen werden. Da beim Schraderventil der Sift beim Befüllen immer heruntergedrückt sein muss, benötigen Handpumpen ein eigenes Rückschlagventil. Mit dem Mountainbike fand auch das Schraderventil weite Verbreitung. Da die MTB´s sehr großvolumige Reifen besitzen, ist es sehr mühsam dieses Volumen durch ein Blitz- oder Sclaverandventil in den Schlauch zu pumpen. An jeder Tankstelle sind Kompressoren verfügbar, mit denen man auf sehr einfache Weise den Schlauch mit dem großen Luftvolumen befüllen kann. Mittlerweile ist diese Bauart für alle Reifengrößen verfügbar, da der Ventilsitz den gleichen Durchmesser (für 8,3 mm Felgenlöcher) wie beim Blitzventil hat.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<updated>2010-05-11T22:42:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* '''Aufgabe und Funktion''' */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch Fahrradventil oder  Schlauchventil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe und Funktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ventil hat die Aufgabe, hereingepumpte Luft im Schlauch zu halten. Das klassiche Fahrradventil ist ein Rückschlagventil. Ist der Druck von außen höher (von der Pumpe oder vom Kompressor), öffnet es und läßt Luft hereinströmen. Es verschließt sich selbsttätig. Das Ventil läßt sich, je nach Bauart, öffnen oder herausschrauben um die Luft auch wieder aus dem Schlauch abzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Bauarten und Handhabung''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Bauarten die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blitzventil ist eine Weiterentwicklung des Dunlopventils. Das Dunlopventil war sehr einfach aufgebaut, hatte aber den Nachteil, dass man es mit einer Handpumpe nur sehr schwer aufpumpen konnte. Das Blitzventil ist vollkommen anders aufgebaut, läßt sich einfacher aufpumpen und  es passt  in den gleichen Ventilsitz. Lange Zeit war diese Bauart die verbreiteste in Deutschland. Das Ventil wird in den Ventilsitz (für Felgenlochdurchmesser 8,3mm) gesteckt und mit einer Rändelüberwurfmutter gesichert. Daher ist es sehr leicht durch abschrauben der Überwurfmutter und lockern des Ventils die Luft aus dem Schlauch abzulassen oder gar das Ventil zu entwenden. Beim Aufpumpen öffnet der Überdruck der Pumpe das Ventil selbsttätig. Es verschließt sich ebenfalls selbsttätig. Für Laien ist dieses Ventil sehr einfach zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sclaverandventil oder Rennradventil bzw. französiches Ventil genannt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil ist sehr einfach aufgebaut, es sitzt in einem schmalerem Ventilsitz (für Felgenlochdurchmesser 6,5 mm) und ist deshalb die leichteste Ventilbauart. Es kann mit einer speziellen Überwurfmutter für den Ventilsitz auch in Felgen eingebaut werden, deren Ventilsitzloch 8,3 mm Durchmesser aufweist. Zum ein- und ausschrauben des Sclaverandventils in den Ventilsitz wird ein Gabelschlüssel benötigt. Es gibt aber auch Sclaverandventile die nicht herausgeschraubt werden können. Da das Ventil durch eine Rändelmutter gesichert wird, wird es von Laien oft fehlbedient. Bei dieser Bauart muss zum Ablassen der Luft das Ventil nicht ausgebaut werden. Einfach die Rändelmutter losschrauben und den Stift herein drücken und schon strömt die Luft heraus. Vor dem Aufpumpen ist es oft hilfreich, das Ventil durch hereindrücken des Stiftes kurz zu öffnen. Meistens passiert das von ganz alleine beim Aufsetzen der Pumpe an das Ventil. Wird eine Handpumpe zu weit über das Ventil geschoben, kann es sich nicht mehr selbsttätig verschließen. Dann strömt die hereingepumpte Luft wieder in die Pumpe zurück. Die Beinamen verraten, dass diese Bauart früher nur an Rennrädern oder Importfahrrädern (Frankreich war Jahrzehnte lang der größte Importeur hierzulande) Verwendung fand. Mittlerweile hat es sich bei den hochwertigeren Fahrrädern zum Standard entwickelt (Ausnahme MTB). Weitere Namen für diese Bauart sind Prestaventil, Reginaventil oder Schlauchreifenventil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schraderventil oder auch Autoventil genannt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Schraderventil nicht selbsttätig öffnet und schließt, ist es für Laien komplizierter zu handhaben. Zum ein- und ausschrauben des Schraderventils in den Ventilsitz wird ein spezieller geschlitzter Schraubendreher benötigt. Zum Aufpumpen wird ein Adapter benötigt, der den Stift im Ventil herunter drückt. Durch hereindrücken dieses Stiftes kann die Luft auch ohne Demontage des Ventils abgelassen werden. Da beim Schraderventil der Sift beim Befüllen immer heruntergedrückt sein muss, benötigen Handpumpen ein eigenes Rückschlagventil. Mit dem Mountainbike fand auch das Schraderventil weite Verbreitung. Da die MTB´s sehr großvolumige Reifen besitzen, ist es sehr mühsam dieses Volumen durch ein Blitz- oder Sclaverandventil in den Schlauch zu pumpen. An jeder Tankstelle sind Kompressoren verfügbar, mit denen man auf sehr einfache Weise den Schlauch mit dem großen Luftvolumen befüllen kann. Mittlerweile ist diese Bauart für alle Reifengrößen verfügbar, da der Ventilsitz den gleichen Durchmesser (für 8,3 mm Felgenlöcher) wie beim Blitzventil hat.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2010-05-11T22:41:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* '''Ventil''' */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch Fahrradventil oder  Schlauchventil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aufgabe und Funktion''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ventil hat die Aufgabe, hereingepumpte Luft im Schlauch zu halten. Das klassiche Fahrradventil ist ein Rückschlagventil. Ist der Druck von außen höher (von der Pumpe oder vom Kompressor), öffnet es und läßt Luft hereinströmen. Es verschließt sich selbsttätig. Das Ventil läßt sich, je nach Bauart, öffnen oder herausschrauben um die Luft auch wieder aus dem Schlauch abzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Bauarten und Handhabung''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Bauarten die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blitzventil ist eine Weiterentwicklung des Dunlopventils. Das Dunlopventil war sehr einfach aufgebaut, hatte aber den Nachteil, dass man es mit einer Handpumpe nur sehr schwer aufpumpen konnte. Das Blitzventil ist vollkommen anders aufgebaut, läßt sich einfacher aufpumpen und  es passt  in den gleichen Ventilsitz. Lange Zeit war diese Bauart die verbreiteste in Deutschland. Das Ventil wird in den Ventilsitz (für Felgenlochdurchmesser 8,3mm) gesteckt und mit einer Rändelüberwurfmutter gesichert. Daher ist es sehr leicht durch abschrauben der Überwurfmutter und lockern des Ventils die Luft aus dem Schlauch abzulassen oder gar das Ventil zu entwenden. Beim Aufpumpen öffnet der Überdruck der Pumpe das Ventil selbsttätig. Es verschließt sich ebenfalls selbsttätig. Für Laien ist dieses Ventil sehr einfach zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sclaverandventil oder Rennradventil bzw. französiches Ventil genannt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil ist sehr einfach aufgebaut, es sitzt in einem schmalerem Ventilsitz (für Felgenlochdurchmesser 6,5 mm) und ist deshalb die leichteste Ventilbauart. Es kann mit einer speziellen Überwurfmutter für den Ventilsitz auch in Felgen eingebaut werden, deren Ventilsitzloch 8,3 mm Durchmesser aufweist. Zum ein- und ausschrauben des Sclaverandventils in den Ventilsitz wird ein Gabelschlüssel benötigt. Es gibt aber auch Sclaverandventile die nicht herausgeschraubt werden können. Da das Ventil durch eine Rändelmutter gesichert wird, wird es von Laien oft fehlbedient. Bei dieser Bauart muss zum Ablassen der Luft das Ventil nicht ausgebaut werden. Einfach die Rändelmutter losschrauben und den Stift herein drücken und schon strömt die Luft heraus. Vor dem Aufpumpen ist es oft hilfreich, das Ventil durch hereindrücken des Stiftes kurz zu öffnen. Meistens passiert das von ganz alleine beim Aufsetzen der Pumpe an das Ventil. Wird eine Handpumpe zu weit über das Ventil geschoben, kann es sich nicht mehr selbsttätig verschließen. Dann strömt die hereingepumpte Luft wieder in die Pumpe zurück. Die Beinamen verraten, dass diese Bauart früher nur an Rennrädern oder Importfahrrädern (Frankreich war Jahrzehnte lang der größte Importeur hierzulande) Verwendung fand. Mittlerweile hat es sich bei den hochwertigeren Fahrrädern zum Standard entwickelt (Ausnahme MTB). Weitere Namen für diese Bauart sind Prestaventil, Reginaventil oder Schlauchreifenventil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schraderventil oder auch Autoventil genannt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Schraderventil nicht selbsttätig öffnet und schließt, ist es für Laien komplizierter zu handhaben. Zum ein- und ausschrauben des Schraderventils in den Ventilsitz wird ein spezieller geschlitzter Schraubendreher benötigt. Zum Aufpumpen wird ein Adapter benötigt, der den Stift im Ventil herunter drückt. Durch hereindrücken dieses Stiftes kann die Luft auch ohne Demontage des Ventils abgelassen werden. Da beim Schraderventil der Sift beim Befüllen immer heruntergedrückt sein muss, benötigen Handpumpen ein eigenes Rückschlagventil. Mit dem Mountainbike fand auch das Schraderventil weite Verbreitung. Da die MTB´s sehr großvolumige Reifen besitzen, ist es sehr mühsam dieses Volumen durch ein Blitz- oder Sclaverandventil in den Schlauch zu pumpen. An jeder Tankstelle sind Kompressoren verfügbar, mit denen man auf sehr einfache Weise den Schlauch mit dem großen Luftvolumen befüllen kann. Mittlerweile ist diese Bauart für alle Reifengrößen verfügbar, da der Ventilsitz den gleichen Durchmesser (für 8,3 mm Felgenlöcher) wie beim Blitzventil hat.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Ventil''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(auch Fahrradventil oder  Schlauchventil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Aufgabe und Funktion''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ventil hat die Aufgabe, hereingepumpte Luft im Schlauch zu halten. Das klassiche Fahrradventil ist ein Rückschlagventil. Ist der Druck von außen höher (von der Pumpe oder vom Kompressor), öffnet es und läßt Luft hereinströmen. Es verschließt sich selbsttätig. Das Ventil läßt sich, je nach Bauart, öffnen oder herausschrauben um die Luft auch wieder aus dem Schlauch abzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Bauarten und Handhabung''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Bauarten die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blitzventil ist eine Weiterentwicklung des Dunlopventils. Das Dunlopventil war sehr einfach aufgebaut, hatte aber den Nachteil, dass man es mit einer Handpumpe nur sehr schwer aufpumpen konnte. Das Blitzventil ist vollkommen anders aufgebaut, läßt sich einfacher aufpumpen und  es passt  in den gleichen Ventilsitz. Lange Zeit war diese Bauart die verbreiteste in Deutschland. Das Ventil wird in den Ventilsitz (für Felgenlochdurchmesser 8,3mm) gesteckt und mit einer Rändelüberwurfmutter gesichert. Daher ist es sehr leicht durch abschrauben der Überwurfmutter und lockern des Ventils die Luft aus dem Schlauch abzulassen oder gar das Ventil zu entwenden. Beim Aufpumpen öffnet der Überdruck der Pumpe das Ventil selbsttätig. Es verschließt sich ebenfalls selbsttätig. Für Laien ist dieses Ventil sehr einfach zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sclaverandventil oder Rennradventil bzw. französiches Ventil genannt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil ist sehr einfach aufgebaut, es sitzt in einem schmalerem Ventilsitz (für Felgenlochdurchmesser 6,5 mm) und ist deshalb die leichteste Ventilbauart. Es kann mit einer speziellen Überwurfmutter für den Ventilsitz auch in Felgen eingebaut werden, deren Ventilsitzloch 8,3 mm Durchmesser aufweist. Zum ein- und ausschrauben des Sclaverandventils in den Ventilsitz wird ein Gabelschlüssel benötigt. Es gibt aber auch Sclaverandventile die nicht herausgeschraubt werden können. Da das Ventil durch eine Rändelmutter gesichert wird, wird es von Laien oft fehlbedient. Bei dieser Bauart muss zum Ablassen der Luft das Ventil nicht ausgebaut werden. Einfach die Rändelmutter losschrauben und den Stift herein drücken und schon strömt die Luft heraus. Vor dem Aufpumpen ist es oft hilfreich, das Ventil durch hereindrücken des Stiftes kurz zu öffnen. Meistens passiert das von ganz alleine beim Aufsetzen der Pumpe an das Ventil. Wird eine Handpumpe zu weit über das Ventil geschoben, kann es sich nicht mehr selbsttätig verschließen. Dann strömt die hereingepumpte Luft wieder in die Pumpe zurück. Die Beinamen verraten, dass diese Bauart früher nur an Rennrädern oder Importfahrrädern (Frankreich war Jahrzehnte lang der größte Importeur hierzulande) Verwendung fand. Mittlerweile hat es sich bei den hochwertigeren Fahrrädern zum Standard entwickelt (Ausnahme MTB). Weitere Namen für diese Bauart sind Prestaventil, Reginaventil oder Schlauchreifenventil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schraderventil oder auch Autoventil genannt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Schraderventil nicht selbsttätig öffnet und schließt, ist es für Laien komplizierter zu handhaben. Zum ein- und ausschrauben des Schraderventils in den Ventilsitz wird ein spezieller geschlitzter Schraubendreher benötigt. Zum Aufpumpen wird ein Adapter benötigt, der den Stift im Ventil herunter drückt. Durch hereindrücken dieses Stiftes kann die Luft auch ohne Demontage des Ventils abgelassen werden. Da beim Schraderventil der Sift beim Befüllen immer heruntergedrückt sein muss, benötigen Handpumpen ein eigenes Rückschlagventil. Mit dem Mountainbike fand auch das Schraderventil weite Verbreitung. Da die MTB´s sehr großvolumige Reifen besitzen, ist es sehr mühsam dieses Volumen durch ein Blitz- oder Sclaverandventil in den Schlauch zu pumpen. An jeder Tankstelle sind Kompressoren verfügbar, mit denen man auf sehr einfache Weise den Schlauch mit dem großen Luftvolumen befüllen kann. Mittlerweile ist diese Bauart für alle Reifengrößen verfügbar, da der Ventilsitz den gleichen Durchmesser (für 8,3 mm Felgenlöcher) wie beim Blitzventil hat.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Schlauch&amp;diff=20642</id>
		<title>Schlauch</title>
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		<updated>2010-05-06T11:09:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* Aufbau und Material */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch '''Fahrradschlauch''' oder '''Luftschlauch''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den [[Reifen]] in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der [[Felge]]. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Material ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten (mit zwei verschweissten oder verklebten Enden, in der Mitte des Schlauchs befand sich der Ventilsitz). Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen oder der Gabel auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und dann konnte man den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet. Beide Materialien sind nicht zu 100% gasdicht. Deshalb verliert ein Fahrradschlauch auch ohne Defekt immer etwas Luft und muss regelmäßig nachgepumpt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe ==&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen (&amp;quot;Gruppenschlauch&amp;quot;) und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ventil ==&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen, die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
* Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
* Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sclaverandbauart wird auch ohne herausschraubbares Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Laien häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftdruck ==&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durchschläge (durch Bodenunebenheiten) vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage ==&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur ==&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können. Voraussetzung hierfür ist, das sich das Ventil rausschrauben läßt.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Schlauch&amp;diff=20637</id>
		<title>Schlauch</title>
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		<updated>2010-05-06T10:11:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* Aufbau und Material */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch '''Fahrradschlauch''' oder '''Luftschlauch''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den [[Reifen]] in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der [[Felge]]. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Material ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten (mit zwei verschweissten oder verklebten Enden, in der Mitte des Schlauchs befand sich der Ventilsitz). Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen oder der Gabel auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und dann konnte man den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet. Beide Materialien sind nicht zu 100% Gasdicht. Deshalb verliert ein Fahrradschlauch auch ohne Defekt immer etwas Luft und muss regelmäßig nachgepumpt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe ==&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen (&amp;quot;Gruppenschlauch&amp;quot;) und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ventil ==&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen, die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
* Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
* Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sclaverandbauart wird auch ohne herausschraubbares Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Laien häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftdruck ==&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durchschläge (durch Bodenunebenheiten) vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage ==&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur ==&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können. Voraussetzung hierfür ist, das sich das Ventil rausschrauben läßt.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Schlauch&amp;diff=20636</id>
		<title>Schlauch</title>
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		<updated>2010-05-06T09:21:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* Ventil */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch '''Fahrradschlauch''' oder '''Luftschlauch''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den [[Reifen]] in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der [[Felge]]. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Material ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten (mit zwei verschweissten oder verklebten Enden, in der Mitte des Schlauchs befand sich der Ventilsitz). Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen oder der Gabel auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und dann konnte man den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet. Beide Materialien sind nicht zu 100% Gasdicht. Deshalb verliert ein Fahrradschlauch auch ohne Defekt immer etwas Luft und muss regelmäßig nachgepumpt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe ==&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen (&amp;quot;Gruppenschlauch&amp;quot;) und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ventil ==&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen, die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
* Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
* Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sclaverandbauart wird auch ohne herausschraubbares Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Laien häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftdruck ==&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durchschläge (durch Bodenunebenheiten) vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage ==&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur ==&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können. Voraussetzung hierfür ist, das sich das Ventil rausschrauben läßt.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<title>Schlauch</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* Reparatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch '''Fahrradschlauch''' oder '''Luftschlauch''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den [[Reifen]] in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der [[Felge]]. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Material ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten (mit zwei verschweissten oder verklebten Enden, in der Mitte des Schlauchs befand sich der Ventilsitz). Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen oder der Gabel auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und dann konnte man den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet. Beide Materialien sind nicht zu 100% Gasdicht. Deshalb verliert ein Fahrradschlauch auch ohne Defekt immer etwas Luft und muss regelmäßig nachgepumpt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe ==&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen (&amp;quot;Gruppenschlauch&amp;quot;) und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ventil ==&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen, die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
* Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
* Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil wird auch ohne herausschraubbares Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Laien häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftdruck ==&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durchschläge (durch Bodenunebenheiten) vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage ==&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur ==&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können. Voraussetzung hierfür ist, das sich das Ventil rausschrauben läßt.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<title>Schlauch</title>
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		<updated>2010-05-06T09:16:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* Ventil */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch '''Fahrradschlauch''' oder '''Luftschlauch''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den [[Reifen]] in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der [[Felge]]. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Material ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten (mit zwei verschweissten oder verklebten Enden, in der Mitte des Schlauchs befand sich der Ventilsitz). Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen oder der Gabel auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und dann konnte man den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet. Beide Materialien sind nicht zu 100% Gasdicht. Deshalb verliert ein Fahrradschlauch auch ohne Defekt immer etwas Luft und muss regelmäßig nachgepumpt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe ==&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen (&amp;quot;Gruppenschlauch&amp;quot;) und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ventil ==&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen, die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
* Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
* Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil wird auch ohne herausschraubbares Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Laien häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftdruck ==&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durchschläge (durch Bodenunebenheiten) vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage ==&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur ==&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<title>Schlauch</title>
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		<updated>2010-05-06T09:09:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* Aufbau und Material */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch '''Fahrradschlauch''' oder '''Luftschlauch''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den [[Reifen]] in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der [[Felge]]. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Material ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten (mit zwei verschweissten oder verklebten Enden, in der Mitte des Schlauchs befand sich der Ventilsitz). Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen oder der Gabel auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und dann konnte man den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet. Beide Materialien sind nicht zu 100% Gasdicht. Deshalb verliert ein Fahrradschlauch auch ohne Defekt immer etwas Luft und muss regelmäßig nachgepumpt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe ==&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen (&amp;quot;Gruppenschlauch&amp;quot;) und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ventil ==&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen, die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
* Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
* Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil wird auch ohne herausschraubbares Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Anfängern häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftdruck ==&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durchschläge (durch Bodenunebenheiten) vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage ==&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur ==&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<title>Schlauch</title>
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		<updated>2010-05-06T09:02:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* Aufbau und Material */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch '''Fahrradschlauch''' oder '''Luftschlauch''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den [[Reifen]] in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der [[Felge]]. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Material ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten (mit zwei verschweissten oder verklebten Enden, in der Mitte des Schlauchs befand sich der Ventilsitz). Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen oder der Gabel auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und dann konnte man den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet. Beide Materialien sind nicht zu 100% Gasdicht. Deshalb verliert ein Fahrradschlauch auch ohne Defekt immer etwas Luft und muss regelmäßig wieder aufgepumpt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe ==&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen (&amp;quot;Gruppenschlauch&amp;quot;) und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ventil ==&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen, die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
* Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
* Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil wird auch ohne herausschraubbares Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Anfängern häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftdruck ==&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durchschläge (durch Bodenunebenheiten) vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage ==&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur ==&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Schlauch&amp;diff=20631</id>
		<title>Schlauch</title>
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		<updated>2010-05-06T09:00:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* Aufbau und Material */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch '''Fahrradschlauch''' oder '''Luftschlauch''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den [[Reifen]] in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der [[Felge]]. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Material ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten (mit zwei verschweissten oder verklebten Enden, in der Mitte des Schlauchs befand sich der Ventilsitz). Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und man konnte dann den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet. Beide Materialien sind nicht zu 100% Gasdicht. Deshalb verliert ein Fahrradschlauch auch ohne Defekt immer etwas Luft und muss regelmäßig wieder aufgepumpt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe ==&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen (&amp;quot;Gruppenschlauch&amp;quot;) und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ventil ==&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen, die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
* Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
* Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil wird auch ohne herausschraubbares Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Anfängern häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftdruck ==&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durchschläge (durch Bodenunebenheiten) vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage ==&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur ==&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<title>Schlauch</title>
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		<updated>2010-05-06T08:59:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* Aufbau und Material */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch '''Fahrradschlauch''' oder '''Luftschlauch''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den [[Reifen]] in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der [[Felge]]. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Material ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten (mit zwei verschweissten oder verklebten Enden, in der Mitte der Ventilsitz). Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und man konnte dann den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet. Beide Materialien sind nicht zu 100% Gasdicht. Deshalb verliert ein Fahrradschlauch auch ohne Defekt immer etwas Luft und muss regelmäßig wieder aufgepumpt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe ==&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen (&amp;quot;Gruppenschlauch&amp;quot;) und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ventil ==&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen, die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
* Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
* Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil wird auch ohne herausschraubbares Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Anfängern häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftdruck ==&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durchschläge (durch Bodenunebenheiten) vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage ==&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur ==&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<title>Schlauch</title>
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		<updated>2010-05-06T08:59:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* Aufbau und Material */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch '''Fahrradschlauch''' oder '''Luftschlauch''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den [[Reifen]] in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der [[Felge]]. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Material ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten (mit zwei verschweissten oder zugeklebten Enden, in der Mitte der Ventilsitz). Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und man konnte dann den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet. Beide Materialien sind nicht zu 100% Gasdicht. Deshalb verliert ein Fahrradschlauch auch ohne Defekt immer etwas Luft und muss regelmäßig wieder aufgepumpt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe ==&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen (&amp;quot;Gruppenschlauch&amp;quot;) und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ventil ==&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen, die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
* Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
* Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil wird auch ohne herausschraubbares Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Anfängern häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftdruck ==&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durchschläge (durch Bodenunebenheiten) vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage ==&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur ==&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* Ventil */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch '''Fahrradschlauch''' oder '''Luftschlauch''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den [[Reifen]] in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der [[Felge]]. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Material ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten. Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und man konnte dann den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet. Beide Materialien sind nicht zu 100% Gasdicht. Deshalb verliert ein Fahrradschlauch auch ohne Defekt immer etwas Luft und muss regelmäßig wieder aufgepumpt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe ==&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen (&amp;quot;Gruppenschlauch&amp;quot;) und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ventil ==&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen, die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
* Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
* Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil wird auch ohne herausschraubbares Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Anfängern häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftdruck ==&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durchschläge (durch Bodenunebenheiten) vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage ==&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur ==&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<updated>2010-05-06T08:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* Aufbau und Material */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch '''Fahrradschlauch''' oder '''Luftschlauch''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den [[Reifen]] in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der [[Felge]]. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Material ==&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten. Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und man konnte dann den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet. Beide Materialien sind nicht zu 100% Gasdicht. Deshalb verliert ein Fahrradschlauch auch ohne Defekt immer etwas Luft und muss regelmäßig wieder aufgepumpt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe ==&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen (&amp;quot;Gruppenschlauch&amp;quot;) und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ventil ==&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen:&lt;br /&gt;
* Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
* Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
* Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil wird auch ohne herausschraubbares Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Anfängern häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftdruck ==&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durchschläge (durch Bodenunebenheiten) vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage ==&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur ==&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<title>Schlauch</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch Fahrradschlauch oder Luftschlauch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgabe'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den Reifen in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der Felge. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufbau'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten. Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und man konnte dann den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Material'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Größe'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ventil'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil wird auch ohne herausschraubbarem Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Anfängern häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Luftdruck'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durchschläge (durch Bodenunebenheiten) vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montage'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reparatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<title>Schlauch</title>
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		<updated>2010-05-05T22:25:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch Fahrradschlauch oder Luftschlauch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgabe'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den Reifen in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der Felge. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufbau'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten. Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und man konnte dann den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Material'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Größe'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ventil'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil wird auch ohne herausschraubbarem Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Anfängern häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Luftdruck'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durchschläge (durch Bodenunebenheiten) vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montage'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen ist darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reparatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<title>Schlauch</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
(auch Fahrradschlauch oder Luftschlauch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgabe'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den Reifen in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der Felge. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufbau'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten. Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und man konnte dann den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Material'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Größe'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ventil'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil wird auch ohne herausschraubbarem Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Anfängern häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Luftdruck'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durschschläge vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montage'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen ist darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reparatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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		<title>Schlauch</title>
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		<updated>2010-05-05T22:05:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: /* Schlauch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(auch Fahrradschlauch oder Luftschlauch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgabe'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den Reifen in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der Felge. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufbau'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten. Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und man konnte dann den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Material'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Größe'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ventil'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen:&lt;br /&gt;
Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil wird auch ohne herausschraubbarem Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Anfängern häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Luftdruck'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durschschläge vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montage'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen ist darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reparatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jojo64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlauch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(auch Fahrradschlauch oder Luftschlauch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgabe'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlauch drückt im aufgepumptem Zustand den Reifen in seine vorgegebene Form und drückt dabei die Reifenseitenwand, insbesondere den Hals (indem ein Draht oder ein  Nylonfaden einvulkanisiert ist), in das Felgenhorn. Somit sitzt der Reifen fest in der Felge. Je höher der Druck im Schlauch ist, desto fester wird die Struktur des Reifens und umso mehr Last kann der Reifen tragen. Der Schlauch stützt sich dabei auch im Felgenbett ab und muss deshalb mittels Felgenband vor den Speichenlöchern und den Speichennippelköpfen geschützt werden. Er würde sich sonst durch die Walkarbeit an den Lochrändern oder Nippelköpfen aufreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufbau'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlauch wird üblicherweise ringförmig endlos (also ohne Verbindungsstelle) in einem vulkanisiertem Verfahren hergestellt. So entsteht eine ideale Ringform, die Innenseite ist kürzer als die Außenseite. In den Schlauch ist ein Ventilsitz einvulkanisiert. Früher wurden gerade Schlauchstücke an den Enden ineinander gesteckt und verklebt, dadurch entstand ein deutlich fühlbarer Stoß. Der Schlauch war innen genauso lang wie Außen, was zur Faltenbildung im Bereich zur Felgenseite führen konnte. Die Firma Continental hat in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts endliche Schläuche angeboten. Die Enden überlappten sich im Reifen. Im Pannenfalle brauchte man das Laufrad nicht aus dem Rahmen auszubauen, es genügte den Reifen einseitig aus der Felge herauszuheben und man konnte dann den Schlauch ganz einfach heraus- und wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Material'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Schlauch aus Butyl, einem Latexersatz hergestellt. Ganz selten wird auch noch Latex verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Größe'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Schlauch gut passt und damit auch länger hält, werden für jeden Felgendurchmesser (bzw. nah beieinander liegende Felgendurchmesser) die passenden Schlauchgrößen angeboten. Dabei ist es aber nicht nötig, Aufgrund der Flexibilität des Schlauchmaterials, für jede Reifenbreite eine passende Schlauchbreite anzubieten. Die Hersteller fassen mehrere Reifenbreiten zu einer Gruppe zusammen und bieten dafür passende Schläuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ventil'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ventilsitz wird das Ventil eingeschraubt. Durch dieses Ventil kann die Luft (oder auch Heliumgas) in den Schlauch hineingepumpt werden oder auch wieder abgelassen werden. Es gibt drei verschiedene Bauformen:&lt;br /&gt;
Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt&lt;br /&gt;
Sclaverandventil oder auch Rennradventil genannt&lt;br /&gt;
Schraderventil oder auch Autoventil genannt&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil wird auch ohne herausschraubbarem Ventil angeboten. Zum Aufpumpen muss bei diesem Ventil eine Rändelmutter losgeschraubt werden, was bei Anfängern häufig zu Fehlbedienungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Luftdruck'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luftdruck wird vom Reifenhersteller vorgegeben und ist auf der Reifenseitenwand abzulesen. Da sich der Schlauch in der Felge und im Reifen abstützt, kann er bei korrekter Montage nicht überlastet werden. Ein zu hoher Luftdruck kann einen Reifen zum Platzen bringen, ein zu niedriger Luftdruck kann einen Reifen durch erhöhte Walkarbeit und Durschschläge vorzeitig zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montage'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schlauch hält nur eine geringe punktuelle mechanische Belastung aus. Deshalb ist bei der Montage des Schlauches in den Reifen ist darauf zu achten, das kein Schmutz zwischen Felgenbett und Schlauch oder Reifen gelangt. Er darf auch nicht unter dem Reifen eingeklemmt werden oder durch einen Reifenheber gequetscht werden. Eine Überwurfmutter soll den Ventilsitz fixieren und gerade halten. Wird diese jedoch zu stark angezogen, kann der Ventilsitz undicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reparatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Riss in einem Schlauch ist normalerweise nicht reparabel. Ein Loch kann mit einem Schlauchflicken, Gummikleber und einer geeigneten mechanischen Pressung repariert werden. Es gibt auch flüssige Reifendichtmittel, die ohne Demontage des Schlauches eingefüllt werden können.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jojo64</name></author>
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